„Wer einen TABBERT kauft, erwartet zu Recht mehr“! Als Produktionsleiter in Mottgers betreut Norbert Frisch seit fünf Jahren die Manufaktur der TABBERT Wohnwagen von A wie Ausstattung bis Z wie Zulieferer. Seine Aufgaben gehen allerdings weit über die reine Produktion hinaus. Im Interview erzählt er uns mehr über seinen Werdegang, wie ein typischer Tag in Mottgers aussieht, welche Aufgaben ihm persönlich besonders am Herzen liegen und wie er die Zukunft der Branche einschätzt.
Lieber Herr Frisch, Sie sind jetzt seit fünf Jahren als Produktionsleiter in Mottgers. Wie sind Sie zu diesem Beruf gekommen? 

Ich bin gelernter Tischler und habe anschließend Holztechnik studiert. Danach war ich einige Jahre in der Möbelbranche unterwegs – vom reinen Tischler bis hin zum Küchenbauer. Da sind dieser Beruf und diese Branche natürlich schon anders, da wir sehr viel automotiver arbeiten. Natürlich sind wir keine Automobilhersteller, aber hier wird sehr viel mehr in die Zukunft geschaut und geplant und unsere Produktionsabläufe sind doch noch etwas mehr durchgetaktet als im reinen Möbelbau.

Interview mit Produktionsleiter Norbert Frisch

Was sind denn aus Ihrer Sicht die größten Veränderungen der letzten Jahre im Produktionsablauf?

Wir werden immer effizienter. Die Branche ist in den letzten Jahren enorm gewachsen und dem müssen wir gerecht werden. Deshalb hat sich unser Team entsprechend vergrößert. Eine weitere Herausforderung ist, dass die Neuheiten mittlerweile jedes Jahr kommen. Früher hat man vielleicht alle fünf Jahre mal etwas an den Wohnwagen verändert. Das ist natürlich sehr spannend, da wir ständig dazulernen und uns neu orientieren müssen – manchmal ist es aber auch extrem fordernd. Und gerade bei TABBERT, wo wir sehr viel Wert auf die Manufaktur legen, sind die Abläufe eben auch komplexer. Ein Kunde, der einen TABBERT kauft, erwartet berechtigterweise mehr. Und dem wollen wir entsprechen.

Sie sagten, Ihre Aufgaben hier unterscheiden sich stark von dem, was Sie vorher gemacht haben. Wie sieht denn der typische Tagesablauf eines Produktionsleiters am Standort in Mottgers aus?

Ich beginne jeden Tag mit einer „Guten Morgen“-Runde. Da gehe ich einmal durch den gesamten Betrieb und schaue, ob es irgendwo etwas gibt, das Aufmerksamkeit erfordert. Um 8 Uhr findet dann direkt eine Abstimmungsrunde mit allen Gewerken statt, in der die wichtigen Tagespunkte besprochen werden und um 11 Uhr folgt das Gleiche mit den Teamleadern, damit alle auf dem gleichen Stand sind. Das sind die Komponenten, die sich täglich wiederholen. Davon abgesehen sind es viele Meetings und Aufgaben, die spontan reinkommen oder sich nach der jeweiligen Situation bestimmen. Da gibt es keinen „typischen“ Ablauf in dem Sinne. Die Anforderungen sind immer individuell.

Norbert Frisch TABBERT. Manufaktur

Gibt es bestimmte Bereiche oder Aufgaben, die Ihnen besonders am Herzen liegen?

Auf der Produktebene sind das natürlich jedes Jahr die Neuheiten. Das ist auch für mich einer der spannendsten Momente. Als Werksleiter sind für mich aber außerdem zwischenmenschliche Themen wichtig. Nur Mitarbeiter, denen es gut geht, bringen auch gute und vor allem gerne Leistung. Deswegen ist eine meiner Herzensangelegenheiten definitiv das Wohlergehen meiner Belegschaft.

Wo sehen Sie die Herausforderungen und Trends für die nächsten Jahre?

Elektromobilität wird natürlich ein Thema sein, das auch uns in Zukunft sehr beschäftigen wird. Denn wenn sich die Zugfahrzeuge ändern, müssen sich auch die Wohnwagen anpassen. In dem Zuge liegt natürlich das Thema Gewicht immer wieder bei mir auf dem Tisch. Wie finden wir die richtige Balance zwischen Komfort und Gewicht? Unsere Kompetenzbereiche wie die Schall- und Witterungsdämmung wollen wir nicht aus dem Fokus lassen, dafür braucht es aber entsprechend dicke und robuste Wände. Da beobachte ich neue Materialien und berate mich mit Experten. Auch Themen wie Smart Caravaning, zum Beispiel die Sprachsteuerung, die wir bereits im CELLINI verbaut haben, wird sicherlich immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Norbert Frisch TABBERT bei der Arbeit im Werk

Und zum Schluss natürlich: Welcher TABBERT ist Ihr Favorit?

Von den Neuheiten der letzten Jahre hat mich definitiv der VIVALDI begeistert. Natürlich ist der CELLINI als Flaggschiff großartig, aber der VIVALDI hat so viele raffinierte Details, wie den Kühlschrank mit Doppelanschlag. Das frische helle Design und die offenen Blickachsen sind zeitgemäß und sorgen für eine besondere Wohlfühlatmosphäre. Einfach ein stimmiges Gesamtprodukt.

Danke, dass Sie sich Zeit für unsere Fragen genommen haben, Herr Frisch. Wir sind gespannt, was in den nächsten Jahren auf uns zukommt und wie Sie die Trends hier für den Standort Mottgers umsetzen werden.

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