Erster Ansprechpartner für TABBERT Fans ist der kompetente Fachhändler. Für den Fachhändler ist es der Area Manager – die Schnittstelle zwischen Produktion und Handel. Michael Kraft ist bereits seit 2018 für den Norden und Osten Deutschlands zuständig. Im Interview erzählt er uns, was seinen Beruf besonders macht, welche Trends er für die Branche sieht und wie Knaus Tabbert diesen Strömungen begegnet.

Lieber Herr Kraft, Sie arbeiten als Area Manager bei Knaus Tabbert. Wie genau können wir uns Ihre Tätigkeit vorstellen?

Ich bin einer von drei Area Managern in Deutschland und zuständig für unsere Handelsbetriebe im Norden und Osten der Republik. Zu meinen Aufgaben zählen unter anderem die Betreuung der Handelspartner, die Akquise von neuen Händlern und die Vorstellung des neuen Produktportfolios vor der Bestellung der Musterwagen. Außerdem bin ich natürlich einer der Ansprechpartner als Schnittstelle zwischen Handel und Werk und koordiniere den Austausch für einen reibungslosen Ablauf. Im Rahmen meiner Tätigkeit betreue ich ebenfalls die regionalen Messen und beobachte die Trends der Caravaning-Branche in meinem Verantwortungs-gebiet.

Was unterscheidet Ihre Aufgaben als Area Manager bei Knaus Tabbert von einem Area Manager oder vergleichbaren Beruf in anderen Branchen? 

Für mich liegt die Besonderheit darin, dass man im Laufe der Zeit eine enge Bindung zu den einzelnen Betrieben bekommt. Die gegenseitige Wertschätzung zwischen Handel und Hersteller macht für mich viel aus. Unterstützt wird dieser positive Effekt natürlich auch dadurch, dass wir tolle Produkte vertreiben und gemeinsames Interesse an deren Weiterentwicklung haben. Das verbindet. Und wir haben das Glück, Pro-dukte für eine der wichtigsten Zeiten im Leben anzubieten, den Urlaub. Diese Mischung gestaltet meinen Alltag sehr angenehm.

Sie haben gerade von Messen gesprochen, gibt es im Laufe eines Modelljahres denn ein spezielles High­light für Sie? Eine Veranstaltung oder einen Termin, der einen ganz besonderen Stellenwert für Sie hat?

Ganz klar, der Caravan Salon in Düsseldorf. Dieses Flair, wenn unsere Produkte und Neuheiten in einer eigenen Halle dem breiten Publikum präsentiert werden, ist einmalig. Noch dazu ist es ein Wiedersehen mit vielen bekannten Händlern und Verkäufern, die ich teilweise nur einmal im Jahr treffe, weil deren Handelsplätze nicht in meinem Gebiet liegen. Das hat schon etwas Familiäres. Es ergeben sich unzählige Gesprächsthemen während der Messe und auch am Abend, wenn man noch zusammensitzt – einfach eine angenehme Stimmung. Die Auswertung der Messeverkäufe in Düsseldorf gibt auch einen guten Einblick, wie unsere Produkte beim Pub-likum angenommen werden. Das ist immer ein spannender Moment. Und für mich ist es auch unglaublich interessant, die Trends in der Branche, Neuheiten und Innovationen auch vom Wettbewerb vor Ort zu erleben.

Als Area Manager arbeiten Sie auch eng mit den Händlerbetrieben zusammen. Welche Entwicklungen waren hier in den letzten Jahren besonders auffällig?

Die Händler haben sich ebenso wie auch Knaus Tabbert auf die neuen Anforderungen des Marktes und die hohen Stückzahlen eingestellt und entsprechend in die Zukunft investiert. Heute reicht es teilweise nicht mehr aus, nur ein Produkt zum Verkauf hinzustellen. Der Kunde erwartet ein gewisses Maß an Erlebnis bei der Beratung bzw. beim Kauf und der späteren Abholung der Wagen. Die Nachfrage nach überragendem Service am Handelsplatz steigt stetig und unsere Werkstätten sind gut ausgelastet. Das hohe Interesse an unseren Produkten freut uns natürlich, stellt uns aber auch immer wieder vor neue logistische Herausforderungen, die wir zusammen angehen. Der nächste richtige Schritt, den Knaus Tabbert hierbei geht, ist die Unterstützung der Händler bei der Schulung der Handelsbetriebe. Wenn man nun noch den dringend benötigten Caravantechniker als Ausbildungsberuf etablieren könnte, hätten wir alle Weichen für eine positive Servicezukunft gestellt.

Wie sehen Sie die Zukunft der Branche in den nächs­ten Jahren? Worauf dürfen wir uns freuen?

Camping liegt voll im Trend und ist eine attraktive Urlaubsform für Jung und Alt. Daran wird sich hoffentlich in den nächsten Jahren nicht viel ändern. Individualurlaub ist gefragt wie nie. Auf lange Sicht werden die Themen Leichtbau und Nachhaltigkeit weiter in die Produktion von Campingfahrzeugen einfließen. Auch neue Systeme mit 48-Volt-Bordnetzen und die fort-schreitende Digitalisierung wie z. B. Sprachsteuerung sind spannende Themen. Hierbei hat Knaus Tabbert bereits seit langer Zeit einen Führungsanspruch. Wir folgen den Innovationen nicht einfach, oftmals kommen sie direkt aus unserem Hause. Wir sind sowohl vom Know-how als auch von den technischen Möglichkeiten gut für eine positive Zukunft gerüstet.

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