Gespräche auf dem 7. TABBERT Kundentreffen

 

Bereits zum siebten Mal fand vom 20. bis 22. September 2019 das TABBERT Kundentreffen auf dem wunderbaren Camingplatz Gitzenweiler Hof in Lindau am Bodensee statt. Wir haben die Chance genutzt, um uns mit zwei Familien über TABBERT, die Gemeinschaft und das Campen an sich zu unterhalten.

In diesem Jahr rief der See und viele TABBERT Fans folgten dem Ruf. Rund um den Bodensee wurde Wein getestet, fachgesimpelt, mit dem Burmeister Caravan Center ein echter Premium Händlerbetrieb besichtigt und natürlich vor allem eins: in gemütlicher Runde viel über TABBERT und das Reisen im Wohnwagen geredet. Wir haben uns mit zwei Familien in der fröhlichen Atmosphäre des TABBERT PEP zusammengesetzt und einfach mal drauf los gefragt.

Familie Pozar ist zum zweiten Mal beim Kundentreffen dabei und in einem TABBERT DA VINCI 540 DM unterwegs.

Thorsten Kleinfeld und Reinhilde Neumann sind zum dritten Mal mit von der Partie. Ihren ersten TABBERT haben Sie „durch Zufall“ bei eBay gewonnen.

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Thorsten Kleinfeldt, Reinhilde Neumann, Familie Pozar (v.l.n.r.)

TABBERT: Frau Pozar, wie sind Sie eigentlich zum Campen gekommen?

Fa Pozar: Durch unser Kind. Am Anfang hätte ich (Tanja) mir nie vorstellen können, dass ich mal eine echte Camperin würde, aber dann waren wir mit unserer Tochter in Ägypten als sie noch ein Kleinkind war und das war schon ziemlich schwierig. Danach sind wir erstmal gar nicht mehr in den Urlaub gefahren bzw wollten uns auf Europa konzentrieren. Allerdings ist ein Urlaub hier für eine Familie eigentlich genauso teuer wie im außereuropäischen Raum. Dann kam uns die Idee einen Wohnwagen zu mieten, um zu schauen ob das was für uns ist. Als erstes haben wir uns dann einen gebrauchten KNAUS gekauft.

TABBERT: Herr Kleinfeldt, Sie haben auch eine ungewöhnliche Story. Ihren ersten TABBERT haben Sie bei eBay gewonnen – und dann direkt den DA VINCI 700 KD. Wie war das für Sie?

Thorsten Kleinfeldt: Erst mal waren wir überrascht, da wir nur aus Spaß auf den Wohnwagen geboten hatten. Wir hatten einfach nicht damit gerechnet, die Höchstbietenden zu sein. Eigentlich standen wir ja ganz am Anfang unserer Suche. Das mussten wir verdauen und haben uns dann zunächst zwei Tage nicht beim Verkäufer gemeldet. Wir waren ja noch nicht mal im Besitz von Zusatzspiegeln für unser Auto. Als wir den Wagen dann abgeholt haben, hat uns die Größe ein wenig überwältigt … 9,47m auf dem Papier sind einfach etwas anderes als wenn man davorsteht.

Wir haben uns direkt in unseren Tabbi verliebt und ihn 4 Jahre genutzt. Der Wohnwagen war ein Traum für uns und unsere Kinder. Als wir uns 2018 von ihm getrennt haben, gab es seitens unserer Kinder dicke Tränen. Aber die Zeit war reif für etwas neues. 2018 auf dem Caravan Salon in Düsseldorf gingen wir auf die Suche nach unserem neuen Wunsch-Grundriss. Dafür schauten wir uns alle Hersteller an und trafen immer wieder auf TABBERT Besitzer. Die einhellige Meinung über andere Hersteller war: „Ist eben kein TABBERT.“ Wir waren einfach verwöhnt von der Qualität und den vielen durchdachten Details unseres alten TABBERT, in dem wir in vier Jahren viele tolle Wochenenden und Urlaube erlebt haben.

Unser alter Wohnwagen musste einem neuen VIVALDI 685 DF 2,5 weichen. Die Kinder werden größer und es ist Zeit für mehr Zweisamkeit.

Erster-Urlaub-mit-dem-VIVALDI

Erster Urlaub mit dem neuen VIVALDI (c)Thorsten Kleinfeldt

TABBERT: Frau Pozar, warum haben Sie sich denn am Ende für TABBERT entschieden?

Fa Pozar: Der DA VINCI war eigentlich direkt der erste Wohnwagen, den wir uns angeschaut haben, aber er war uns damals etwas zu teuer und ein wenig zu schwer. Wir wollten ja erstmal schauen, ob diese Urlaubsform überhaupt etwas für uns ist. Also hatten wir zuerst den KNAUS, dann noch einen weiteren gebrauchten von einer anderen Marke. Am Ende stimmte die Qualität aber nie, besonders auch bei den Betten. Dann haben wir beschlossen: Wenn wir jetzt einen kaufen, dann nur einen TABBERT.

TABBERT: Wo liegen für Sie die Vorteile eines Wohnwagens gegenüber einem Wohnmobil?

Fa Pozar: Es kommt drauf an, wie Sie Urlaub machen wollen. Als Familie fahren wir auf den Campingplatz und bleiben 7-14 Tage dort. Wir brauchen dann einfach die Mobilität mit dem Auto und da wir nicht viel Schnickschnack drum herum haben, sind wir eigentlich genauso schnell abfahrbereit wie mit einem Wohnmobil.

Reinhilde Neumann: Genau, Flexibilität in Form von Mobilität. Man stellt den Wagen ab und kann Besichtigungen und Einkäufe einfach erledigen ohne anstrengende Parkplatzsuche mit dem Wohnmobil und Einpackorgien vor dem Einkauf. Generell haben wir durch diese Form des Urlaubs ein Stück Freiheit gewonnen. Unser Wohnwagen ist immer gepackt und bereit, auch für spontane, kurz entschlossene Trips. Wir haben keine Probleme mit streikendem Flugpersonal oder Pleiten von Reiseanbietern. Wir sind unabhängig, haben immer unser eigenes Bett dabei, unseren Kaffee und ein paar andere Annehmlichkeiten, die man sich mit einem Wohnwagen erlauben kann, und die nicht in einen in Koffer passen.

TABBERT Kundentreffen 2019TABBERT: Würden Sie noch einmal Urlaub im Hotel machen?

Reinhilde Neumann: Nur wenn es sein muss… da es leider einige Reiseziele gibt, die mit dem Wohnwagen nicht erreichbar sind.

Fa Pozar: Sehen wir ähnlich: Nur wenn es nicht anders geht. 😉 Nein, Spaß, das kann natürlich auch mal schön sein. Zum Beispiel auf einem kurzen Städtetrip. Aber generell ist das Leben auf dem Campingplatz einfach entschleunigter. Es gibt weniger Zwänge – Frühstücken kann ich im Schlafanzug. Abends kann ich selbst kochen, Pizza bestellen oder Essen gehen. Zwei Wochen im Hotel wären für uns momentan nicht vorstellbar.

TABBERT: Wo liegen denn vielleicht auch Herausforderungen bei einem Urlaub im Wohnwagen?

Fa Pozar: Das Fahren selbst muss erst einmal geübt werden – ist dann aber auch schnell kein Problem mehr. Im Winter muss man darauf achten, dass das Wasser nicht einfriert. Und generell darauf, dass der Wohnwagen richtig beladen ist. Da hat TABBERT ja zum Glück serienmäßig die AL-KO Trailer Control gegen Schlingern, das beruhigt auf jeden Fall schon.

Thorsten Kleinfeldt: Eigentlich gibt es keine Herausforderungen, außer bei der Größe unseres Wohnwagens. Da ist es unabdinglich, vorher beim Campingplatz nachzufragen, ob der Stellplatz groß genug ist. In der Regel haben aber 98% der Campingplätze immer genügend Stellplätze für einen großen Wohnwagen.

Dank Mover ist das Rangieren auf den Campingplätzen auch mit einem großen Wohnwagen heute kein Problem mehr.

TABBERT: Was war Ihr schönstes Erlebnis mit einem TABBERT?

Thorsten Kleinfeldt: Na ja, direkt der ebay Kauf unseres ersten Wohnwagens. Anschließend die netten TABBERT Club Treffen und die vielen netten Bekanntschaften, die man auf den Campingplätzen macht.

Fa Pozar: Eigentlich haben wir nur schöne Erlebnisse. Vorher hätte ich mir das nicht vorstellen können, aber selbst die Fahrten in den Urlaub sind schon entspannend. Außer die erste, die war die Hölle. Wir sind auf die Autobahn gefahren und nach 5 km waren meine Nerven zum Zerreißen gespannt, weil ich es nicht ertragen konnte mit 100 km/h auf der rechten Spur zu schleichen. Mittlerweile finde ich gerade das entspannend. Man weiß einfach, man kann nicht schneller und kann sich zurücklehnen. Und im Urlaub bin ich gefühlt total weit weg von allem, obwohl ich vielleicht nur in Österreich bin. 

TABBERT: Kommen wir mal direkt zum Kundentreffen, was ist für Sie das Besondere an diesem Wochenende?

Fa Pozar: Dass man auch mal den Austausch direkt mit dem Hersteller hat, die Fachleute hier, wie Armin Mäder, mit Fragen löchern kann, aber natürlich auch direkt Feedback geben kann. Und die anderen Menschen hier, die alle dasselbe Hobby und Mindset haben, mit denen man aber so „im normalen Leben“ gar nicht ins Gespräch kommen würde. Das ist eigentlich super interessant. Davon abgesehen ist auch die Organisation jedes Mal überragend. Wir sind zum zweiten Mal dabei und uns war schon nach dem ersten Mal klar: Wir bewerben uns wieder auf einen Platz. Es ist einfach eine ganz besondere Atmosphäre.

Reinhilde Neumann: Absolut! Die Stimmung der Teilnehmer ist immer fantastisch. Dann natürlich auch die Gestaltung der Treffen und das Zusammensein mit der weltbesten TABBERT Crew. Der Austausch mit Tipps und Antworten der Hersteller, der Erfahrungsaustausch und die offenen Ohren von TABBERT.

Begrüßung

TABBERT-Kundentreffen_Abends-unterwegs

Abends unterwegs

TABBERT: Was war Ihr diesjähriges Highlight?

Fa Pozar: Die Abende, weil man da den Smalltalk hat. Und natürlich, dass man die neuen Wohnwagen sehen kann, auch wenn man vielleicht nicht auf der Messe war.

Reinhilde Neumann: Die Einladung zum Abschlusstrunk am TABBERT Zelt.

TABBERT: Was würden Sie sich für die Zukunft noch wünschen?

Fa Pozar: Fürs Kundentreffen gar nichts. Das ist einfach bereits top, immer super organisiert und mit tollen Programmpunkten. Und für die Wohnwagen nur, dass man in Zukunft vielleicht noch mehr Steckdosen integrieren kann – und Platz für die Kaffeemaschine! 😀

Thorsten Kleinfeld: Genau, die TABBERT Treffen sind einfach schon super so wie sie sind. Privat wünschen wir uns natürlich Gesundheit und viele weitere Tage und Urlaube in unserem TABBERT.

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