Goji, Acai, Chia – die Liste der sogenannten Superfoods ist in den letzten Jahren rasant gewachsen – zusammen mit der Beliebtheit der oftmals exotischen Lebensmittel. Aber müssen es denn stets die Beeren aus Südamerika und die Samen aus Asien sein? Oder stecken in unseren heimischen Knollen vielleicht auch Superkräfte?

Auch unterwegs und wenn es mal schnell gehen muss, ist eine ausgewogene Ernährung wichtig für volle Power. Noch besser? Lebensmittel, die in Ihrem TABBERT nicht zu viel Platz wegnehmen, sich schnell verstauen und ebenso unkompliziert zu einem leckeren Frühstück, Mittag- oder Abendessen zusammenstellen lassen. Klar, dass gesunde Snacks da ganz oben auf der Beliebtheitswelle surfen. Und eine bestimmte Klasse ist stets die erste in der Brandung: die Superfoods. Sie kommen in allen Ausprägungen daher – als Beeren, Samen, Algen, Knollen – und versprechen wahre Wunder für Aussehen, Wohlbefinden und Gesundheit. Wer einen Blick auf die Inhaltsstoffe wirft, dem wird schnell klar, wo die positiven Effekte herrühren. Eine Fülle an Vitaminen, Mineralstoffen, gesunden Omega-3-Fettsäuren und Ballaststoffen macht die oft eher unscheinbaren Nahrungsmittel zu echten Gesundheitsbomben. In dieser Hinsicht haben sie den Beinamen „Superfoods“ also alle mal verdient.

Die Problematik liegt eher in der langen Reise, die die Nahrungsmittel meist bereits auf sich genommen haben, bevor sie hier in Deutschland auf unseren Tellern landen. Denn die wenigsten der Super-Snacks haben ihren Ursprung in Europa. Die Goji-Beere zum Beispiel ist im weit entfernten Reich der Mitte zu Hause, die Acai stammt ursprünglich aus Südamerika und auch die Chia, Mutter der Chia-Samen, ist auf europäischem Boden fremd und tritt ihre Reise von Mexiko aus an. Dabei besteht auch hierzulande kein Mangel an gesunden Lebensmitteln und Varianz im Gemüse- und Obstsektor. Ganz im Gegenteil: unsere heimische Flora bietet durchaus Foods, die es mit den exotischen Verwandten locker aufnehmen können, und das Adjektiv „super“ voll und ganz verdienen.

Apfel_TABBERT

Local Hero: Äpfel

Die Alleskönner Flavonoide senken nicht nur den Blutdruck, sondern sollen auch der Bildung unerwünschter Fettpölsterchen entgegenwirken. Besonders viele davon finden sich zum Beispiel in Äpfeln. Schon die Großmutter wusste schließlich: „An apple a day keeps the doctor away.“

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Exotisches Superfood: Acai

Verrückt, aber wahr: die Farbe ist, was die Acai-Beere so besonders und beliebt macht. Genauer gesagt der blaue Pflanzenfarbstoff Anthocyanen, der vor Oxidationsprozessen im Körper schützt.

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Local Hero: Leinsamen

Tatsächlich stehen die heimischen Leinsamen dem Nährstoffgehalt der Chia-Samen nicht wirklich nach. Insgesamt enthalten die Klassiker zwar etwas weniger Omega-3-Fettsäuren und Antioxidantien – das machen sie aber durch unkomplizierte Verfügbarkeit und einen gewaltigen Unterschied im Preis wieder wett.

Exotisches Superfood: Chia-Samen

Fans der kleinen schwarzen Chia-Kügelchen schätzen den hohen Proteingehalt und den Reichtum an Antioxidantien, den die Samen aufweisen. So machen sie besonders lange satt und beugen Entzündungen und Alterungsprozessen vor.

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Exotisches Superfood: Matcha

Das farbintensive giftgrüne Pulver wird nicht nur gerne als Tee genossen, sondern verfeinert zunehmend auch diverse Kaffeespezialitäten, die dann als Matcha-Latte die Getränkekarte zieren. Kurios sieht ein grüner Kaffee allemal aus, aber welche Inhaltsstoffe machen den „gemahlenen Tee“ so wertvoll? Auch hier sind es vor allem die Vitamine und Antioxidantien, die Kenner schätzen. Allen voran Epigallocatechingallat, kurz EGCG, das vorbeugende gegen Herz-Kreislauferkrankungen und Schlaganfälle wirken soll.

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Local Hero: Andere Teesorten

Auch wenn die Farbe nicht so bestechend ist, die belebende und antioxidative Wirkung des Matchas können Sie auch mit heimischen Teesorten wunderbar nachbilden – und viele der dafür nötigen Pflanzen finden Sie vermutlich in Ihrem eigenen Garten: Kamillentees wirken entspannend auf das Gemüt, aus Löwenzahn und Hagebutte lassen sich Tees erstellen, die Ihre Verdauung unterstützen und ebenfalls volle antioxidative Power entfalten.

Als Fazit bleibt also festzustellen: Superfoods sind tatsächlich super – aber es gibt sie auf jedem Kontinent und meist ist die lokale Variante die günstigere – sowohl für Portmonnaie als auch für die Natur, die so wertvolle Pflanzen hervorbringt und gedeihen lässt.

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