Über 2.000 Jahre facettenreiche Geschichte, Kulturen, die aufeinanderprallen und verschmelzen, ikonische Bauten und Muse für Künstler aller Sparten – das ist das Rheintal, einer der schönsten Landschaftszüge Europas. Die Route der Rheinromantik erstreckt sich von Köln bis Mainz und führt den verträumten Wanderer dabei nicht nur durch die Vergangenheit, sondern auch durch eine landschaftlich atemberaubende Gegenwart.

Felsenweg Ripp Boppard ©Dominik Ketz

Zeitzeugen entlang des Weges

Bereits die Römer erkannten die Schönheit dieser weltweit bekannten Flusslandschaft. Besonders deutlich wird ihre Verstrickung in die germanische Geschichte beim UNESCO Welterbe Obergermanisch-Raetische Limes. Der ehemalige Grenzwall, der das römische Reich von Germanien trennte, ist unglaubliche 550 Kilometer lang und beginnt bei Wachturm Nr. 1 in Rheinbrohl. Die dort gelegene Römerwelt lässt die bewegte Geschichte der Region lebendig werden und führt die Besucher spielerisch an die Themen Römer und Limes heran.

Künstlerische Freiheit

Auch die Künste haben entlang des Rheintals seit jeher floriert. Anfang des 19. Jahrhunderts entdeckten zahlreiche Dichter, Poeten und Maler das wildromantische Tal und ließen sich inspirieren. Die Epoche der Rheinromantik war geboren. Zu den berühmtesten Rheinromantikern gehören deutsche Künstler wie Clemens Brentano, Richard Wagner und Heinrich Heine sowie der britische Maler William Turner und der französische Schriftsteller Victor Hugo.

Besonders beeindruckend ist die außergewöhnlich hohe Dichte an Burgen und Schlössern entlang des Rheintals. Weit über 60 der imposanten Bauten thronen auf Höhen und Felsen entlang des Stroms. Neben Besichtigungen bieten einige der Bauwerke auch Übernachtungsmöglichkeiten an. Wer also seinen TABBERT für eine Nacht gegen ein royales Bett eintauschen will, wird hier fündig. Aber, keine Sorge: Auch im mobilen Zuhause lässt sich die Route der Rheinromantik dank vieler Stellplätze und gut ausgebauter Straßen genießen. Vom Siebengebirge bis zum berühmten Loreley Felsen müssen Sie nicht auf Ihren TABBERT verzichten.

Burg Pfalzgrafenstein, ©Dominik Ketz

Bacharach ©Friedrich Gier

Auch der Rhein selbst kann und soll natürlich für authentische Ausflüge entlang des Tals genutzt werden. Bereits 1827 verkehrte mit der „Concordia“ das erste Linienschiff zwischen Köln und Mainz. Und seitdem sind einige hinzugekommen. Zum Beispiel die Köln-Düsseldorfer, kurz KD, die im Rahmen kurzweiliger Fahrten Ausflüge zu den schönen Landschaftszügen, Orten und Sehenswürdigkeiten zwischen Köln und Mainz anbietet.

Wichtig, ereignisreich, naturverbunden – das war die Epoche der Rheinromantik, die auf der gleichnamigen Route mit dem TABBERT, Rad oder Schiff erlebbar wird.

Die „Route der Rheinromantik“ macht erfahrbar:

  • die aufregenden Landschaften, romantischen Orte und herausragenden Sehenswürdigkeiten – bei den vielen Burgen, die die Hänge rechts und links des oberen Mittelrheintals säumen, sogar im wahrsten Sinne des Wortes;
  • die Spuren der Vergangenheit mit ihren berühmten Werken in den Bereichen Architektur, Literatur, Musik und Malerei;
  • die Schauplätze weltweit bekannter Sagen, Geschichten und historischer Ereignisse, die den Mythos „Rheinromantik“ begründet haben.

Die „Route der Rheinromantik“ ist eine Empfehlung von ferienstrasse.info. Um die besten Routen und Wege auf der Route zu finden, werfen Sie hier einen Blick auf den Tourenplaner: