Seinen Spitznamen hat Spargel ganz zu Recht: Das leckere Gemüse findet zwischen April und Juni den Weg auf zahlreiche Teller. Er gibt vielen Menschen Arbeit und sorgt für regelrechte Anstürme auf Restaurants mit gutbürgerlichen Küchen.
Doch auch außerhalb der Saison kann man sich spannend mit den schmackhaften Stangen auseinandersetzen. Wo? Auf der Niedersächsischen Spargelroute natürlich.

Niedersachsen – das Spargelland
Hannover, Braunschweig, Lüneburger Heide, Mittelweser, Oldenburger Münsterland – all diese herrlichen Regionen liegen an der Niedersächsischen Spargelstraße. Sie führt durch geheimnisvolle Moore, weite Heideflächen, kühle Wäldern, vorbei an saftigen Wiesen und nicht zuletzt an zahlreichen weitläufigen Spargelfeldern. Die sind übrigens auch ein wahrer (Augen-) Schmaus, wenn auf ihnen keine Stangen mehr gestochen werden: Die grünen Pflanzen mit den roten Beeren sind bis in den Herbst hinein wunderschön anzusehen. Doch der kulinarische Genuss ist es natürlich besonders, der viele Spargelfreunde auf die Straße lockt. Noch besser schmeckt es, wenn man den Spargel gleich selbst gestochen oder die Spargelstecher bei ihrer schweißtreibenden Arbeit begleitet hat. Möglich ist das bei diversen Führungen und Aktionen, die währen der Spargelsaison angeboten werden.

Foto von: juefraphoto / shutterstock.com

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Foto von: barmalini / shutterstock.com

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150 Jahre Spargel hautnah erleben
Ein besonderes Erlebnis auf der Spargelroute ist sicherlich das Niedersächsische Spargelmuseum in Nienburg. Neben Bayern und Brandenburg ist Niedersachsen damit das dritte Bundesland, das ein Spargelmuseum vorweisen kann. Auf 150 qm Ausstellungsfläche, idyllisch gelegen in einem 300 Jahre alten Hallenhaus, zeigt die Stadt Niedersachsen ihre alte Spargeltradition. Neben der Spargelpflanze, der Entwicklung der Ernte und deren Gerätschaften und dem Vertrieb konzentriert sich die Ausstellung auch auf das große Thema Saisonarbeit, das bereits viele Jahre eng mit dem Spargelanbau verwoben ist.

Als kleines Highlight der Ausstellung – wenn man denn nur eines benennen möchte – kann der Nachbau einer kleinen Spargelbude gesehen werden. Denn diese Buden waren früher – anders als heute – nicht nur zum Verkauf gedacht, sondern hier wurde der Spargel auch gewaschen, geschnitten und verpackt. Außerdem kam man nicht nur zum Kaufen hierher, sondern konnte sich an kalten Tagen aufwärmen oder mit anderen einen Schwatz halten.

Der Speck (oder Spargel?) muss weg!
Als Spargelfreund besucht man natürlich auch wegen des vielen wunderbaren Essens die Spargelroute. Da ist das schlechte Gewissen nicht sehr weit. Das macht aber nichts, denn man kann hier nicht nur hervorragend essen, sondern sich auch vielfältig sportlich betätigen. Ob man sich nun für einen kleinen (Verdauungs-)Spaziergang entlang der Spargelfelder, eine Wanderung durch die weiten Heidelandschaften oder eine ausgiebige Radtour entlang der schier endlosen Kornfelder entscheidet. Und wenn es mal etwas anderes als Spargel sein soll: Entlang der Spargelstraße lassen sich hervorragend Beeren pflücken, Pilze sammeln oder Fische angeln.

Foto von: Barish Baur / shutterstock.com

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Weitere Informationen
Niedersächsische Spargelstraße e.V.
+49 (0) 5136 / 898110 | spargelstrasse@burgdorf.de
www.spargelstrasse.com

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